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Nachhaltigkeit - Der Kreislauf des Lebens

13. März 2021
nachhaltigkeit

„Nachhaltigkeit ist die Fähigkeit, zu existieren und sich zu entwickeln,
ohne die natürlichen Ressourcen für die Zukunft zu erschöpfen.“

Eins ist schon mal klar: Wir können die Ökosysteme unserer Erde nicht erhalten, wenn wir so weitermachen wie bisher…

Die Ziele der Nachhaltigkeit

Laut UNO (Organisation der Vereinten Nationen) gibt es über 10 Zielsetzungen, die bis 2030 erreicht werden sollen, um eine bessere und nachhaltigere Zukunft zu fokussieren.  Diese beinhalten keine Armut und keinen Hunger, sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, erschwingliche und saubere Energie sowie das Verantwortungsbewusstsein bei Produktion und Konsum. Der Punkt nachhaltige Entwicklung spielt hierbei eine große Rolle.

Der Blick in die Zukunft

Durch die Klimakrise wird die aktuelle Bewegung hin zu Nachhaltigkeit zu einer wichtigen Priorität, auch für Unternehmen, da bereits viele Menschen ein nachhaltigeres Leben vorziehen. Für Unternehmen heißt es nun, dass alle Umweltschäden oder schädlichen Emissionen begrenzt oder aus den Produktionsprozessen entfernt werden sollen. Auch die Wiederverwendung von Ressourcen wird erwartet.
Doch nicht nur Unternehmen müssen Verantwortung für unseren Planeten übernehmen, sondern auch wir als Einzelpersonen sind gefragter, denn je.
Jede/r von uns kann bereits durch kleine Handlungen Großes bewirken, dass sollte man sich auf jeden Fall ins Gedächtnis rufen.

Hier ein paar Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag, die ihr ganz einfach umsetzen könnt:

1. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder mit dem Fahrrad fahren
Wer viel mit dem Auto fährt, trägt erheblich zur Freisetzung von schädlichen Treibhausgasen bei. Öfter mal das Fahrrad in Anspruch nehmen, das hält nebenbei auch noch fit.

2. Weniger Lebensmittel wegwerfen
Nur das einkaufen, was man auch wirklich benötigt. Falls ein Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, ist es meistens trotzdem noch genießbar-macht einfach einen Geruchs- und Geschmackstest.

3. Reduziert euren Fleischkonsum
Für ein Kilogramm Rindfleisch werden insgesamt etwa 15.500 Liter Wasser verbraucht. Zudem werden Wälder für Ackerfläche für Tierfutter und Viehweiden abgeholzt. Also mal zwischendrin einen Veggie/Vegan-Day einlegen.

4. Werdet selbst zum Gärtner/zur Gärtnerin
Kräuter, Obst/Gemüse uvm. können auch super einfach zuhause angebaut werden! Nutzt eure Küche, Terrasse, Garten oder den Balkon.

5. Ausgedruckt vs. Digital
Zettelwirtschaft? Nein, danke! Öfter mal auf die Digitale Version zurückgreifen. Spart Papier, Platz und Energie.

6. Do it yourself
Viele Dinge lassen sich super einfach selbst herstellen, wie Spülmittel, Reinigungsmittel oder auch Naturkosmetik uä.

7. Plastik vermeiden
Weggeworfenes Plastik landet oftmals im Meer, ist schädlich für die Umwelt und hat tödliche Folgen für Meerestiere. Statt Einwegtüten könnt ihr euch Beutel/Taschen/Rucksäcke aus Naturmaterialien oder aus recycelten Materialien zulegen. Sie sind praktisch, umweltfreundlich und wiederverwendbar. Ebenso könnt ihr beim Einkauf darauf achten, dass Lebensmittel möglichst nicht in Plastik verpackt sind.
Anstatt von Plastikflaschen Flaschen aus Glas oder Stahl verwenden.

8. Strom und Wasser sparen
Wenn ihr keinen Strom benötigt, einfach ausschalten. Achtet dabei vor allem auf Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen. Überlegt, ob ihr vielleicht zu einem Ökostromanbieter (Strom aus erneuerbaren Energien) wechseln könnt. Wasser könnt ihr am besten sparen, indem ihr z.B. duscht statt badet oder beim Zähneputzen das Wasser ausmacht.

9. Bewusst einkaufen (Fairtrade, regional und saisonal)
Fairtrade Waren werden unter umweltschonenden und sozialverträglichen Umständen produziert.
Das Obst und Gemüse in den Supermärkten hat oft eine ganz schöne Strecke hinter sich, wobei beim Transport schädliche Treibhausgase freigesetzt werden.  Daher besser auf das regionale und saisonale Angebot zurückgreifen.

10. Re- und Upcycling, Tauschen, Leihen, Verschenken, Spenden
Nicht nur die Mülltrennung ist eine Form von Recycling. Die meisten Dinge können mehrmals verwendet, repariert oder auch neu geschaffen werden.
Vieles kann auch getauscht, verliehen, verschenkt oder gespendet werden. Um den Überblick über euer Hab und Gut zu behalten, kauft bewusst ein und fragt euch, ob ihr den Gegenstand oder das Kleidungsstück wirklich benötigt. Auch zwischendrin mal Aussortieren kann hilfreich sein und das nicht nur für euch selbst.

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