Unser Blog für Genussmenschen mit Gesundheits- und Umweltbewusstsein

Sommer, Sonne und Nachhaltigkeit

Juni 29, 2021

Im Sommer gibt es viele Möglichkeiten bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen.
Hier ein paar Tipps, wie ihr die warmen Temperaturen auch nachhaltig genießen könnt.

Nachhaltig Grillen & Schlemmen
Der Sommer ist nun endlich da und die warmen Temperaturen laden zum Grillen oder Picknicken im Freien ein. Oftmals entsteht dadurch auch Müll, welcher jedoch Großteils vermieden werden kann.

  • Der Verzicht auf Flaschen und Verpackungen aus Plastik steht hier ganz oben.
    Alternativ einfach mal auf Edelstahl- oder Glasflaschen zurückgreifen.
  • Kehrt Einweggeschirr den Rücken zu und wendet euch lieber dem umweltfreundlicheren Mehrweggeschirr zu.
  • Auch Accessoires, wie die beliebten Strohhalme gibt es bereits aus Bambus oder Metall und die sind auch aus nachhaltigem Material immer noch ein toller Hingucker in eurem Getränk.

Regional und saisonal
Bei den Produkten ist es am besten auf regionale und saisonale Produkte zurückzugreifen oder diese auch im eigenen Garten zu ernten. So oder so weiß man woher die Lebensmittel stammen und geschmacklich ist ein klarer Unterschied zu schmecken. Auch wenn es oftmals ein wenig teurer ist-vielleicht auch bei Fisch und Fleisch- lohnt es sich definitiv. Und wenn man sich Lebensmittel aus der Region auf den Rost legt, isst man gleich viel gesünder und klimafreundlicher.

Resteverwertung leichtgemacht
Wenn am Ende doch noch viel vom Essen übrigbleibt, teilt es einfach untereinander auf, so kann sich jeder zuhause noch etwas Leckeres damit zaubern. Vielleicht kann man auch um Mitnahme von wieder verschließbarem Geschirr bitten, so geht´s am einfachsten. Falls ihr Inspiration bezüglich Gerichte zur Resteverwertung braucht, findet ihr diese ganz einfach im Internet, Kochbüchern oder ihr fragt Familie und Freunde.

Clean heating
Auch beim Grill selbst kann man auf die Umwelt achten, denn dieser wird oftmals mit Holzkohle betrieben. Doch ein Großteil der Holzkohle ist Importware und legt lange Strecken zurück, bis sie den Weg in unsre Regale findet. Nicht selten geht die Produktion mit Korruption und dem Raubbau an Tropen- und Urwäldern einher, was einem bewusst sein sollte. Wenn ihr also auch weiterhin mit Holzkohle grillen möchtet, achtet auf die Herkunft und auf die Produktion, denn hier sollte klar die ökologische Produktion bevorzugt werden. Auch bei der Wahl des Grills solltet ihr auf die umweltschädliche Einweg-Variante verzichten. Man kann sich ebenso für einen Elektrogrill, welcher mit Ökostrom betrieben wird, entscheiden. So wird die Klimabilanz mit jedem Grillen verbessert.

Shirts, Shorts & Co
Aufgrund von schnell wechselnden Trends und der Fast-Fashion-Industrie, wird man teilweise zum übermäßigen Kauf verleitet. Dieser Konsum wirkt sich oft negativ auf Mensch und Umwelt aus. Vielleicht nehmt ihr diesen Sommer zum Anlass euren Kleiderschrank etwas genauer zu inspizieren. Oftmals kann eine minimalistische Garderobe erfrischend sein und wenn man sich hier und da doch etwas kauft-spricht ja nichts dagegen- vielleicht mal auf Secondhand-Ware zurückgreifen oder auf faire Marken und nachhaltige Materialien. Ein Blick auf die Etiketten kann hier schon Aufschluss geben.

Holiday, celebrate…
Viele von euch kennen das Gefühl von Fernweh, doch unsre Erholung hat auch ihren Preis. Reisen schadet meist der Umwelt, sei es durch den Schadstoffausstoß, den Energie- und Ressourcenverbrauch uvm. Doch auch die Veränderung von Stadtteilen oder ganzen Städten durch das Phänomen des Massentourismus wird immer präsenter.
Doch es ist möglich den Sommerurlaub auch etwas nachhaltiger zu planen. Achtet auf die Wahl des Verkehrsmittels. Fliegen sollte man nur, wenn es unbedingt nötig ist-also, wenn man zum Beispiel eine Fernreise plant. Ein Flugzeug erzeugt pro Kilometer und Person rund sechs Mal so viel CO2 wie ein Fernzug oder Reisebus. Also vielleicht auch für Alternativen offen sein und sich informieren.
Als besonders nachhaltig gilt der Urlaub vor der Haustür, welcher meint seinen Urlaub in den Nachbarländern zu verbringen. Wandern, Radtouren u.Ä. kann hier für manche von euch interessant sein.

Bei den Unterkünften kann man sowohl nach sozial und ökologischen AnbieterInnen Ausschau halten als auch nach Unterkünften, welche sich mit dem Europäischen Umweltzeichen schmücken.
Auch Campen kann eine großartige Art von Urlaub sein. Besonders ressourcenschonend betriebene Campingplätze erhalten das Logo des Vereins ECOCAMPING.

Ihr seht also, dass es durchaus möglich ist, denn Sommer mit Allem Drum und Dran auch nachhaltig und umweltbewusst zu verbringen und das auch ohne großen Verzicht.

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