Sirtfood - abnehmen durch Rotwein oder wieder nur ein neuer Diättrend?

Die Sirtfood-Diät, auch bekannt unter der „Stoffwechsel-Turbo-Diät“, verspricht, mit den richtigen Lebensmitteln den Stoffwechsel anzukurbeln, dabei Fett abzubauen und den Alterungsprozess des Körpers zu verlangsamen. „Abnehmen durch Rotwein und Schokolade“ heißt eines der Versprechen dieses Ernährungstrends. Wie die Sirtfood-Ernährung funktionieren soll und vor allem ob diese sinnvoll ist, bringen wir euch in diesem Artikel näher.

 

Kalorienrestriktion für die Gesundheit

Bereits in den 1930er Jahren wurden Studien an Ratten durchgeführt die zeigten, dass die Nagetiere länger lebten, wenn ihre Kalorien reduziert wurden, also sie weniger zu fressen bekamen. Neuere Studien zu diesem Thema zeigten, dass verschiedenste Organismen  von einer Kalorienrestriktion profitieren. Studien stellten dar, dass Ratten, Mäuse, Hunde und Primaten nicht nur länger lebten, sondern auch gesünder blieben. Bei den Untersuchungen traten seltener Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Erkrankungen des Nervensystems auf. Das Heilfasten, Intervallfasten oder weitere Fastenmethoden setzen genau an diesen Erkenntnissen an. Noch nicht eindeutig geklärt ist jedoch, ob Kalorienreduzierung auch die Alterung und Lebenserwartung von Säugetieren mit höherer Lebenserwartung beeinflusst.

Die Voraussetzung für die oben genannten gesundheitlichen Effekte ist laut Studien eine Kalorienreduzierung von 30-40%. Damit der Körper trotz Kalorienrestriktion jedoch optimal funktionieren kann, muss die Ernährung nährstoffreich, ausgewogen und auf den jeweiligen Körper abgestimmt gestaltet werden. Was für einen Laien in Sachen Ernährung gar nicht so einfach ist.

Was sind Sirtuine und wie wirken sie?

Sirtuine sind Enzyme, die in fast allen Organismen vorkommen. Einfache Organismen (z.B. Bakterien oder Viren) besitzen nur eines der vielen Sirtuine. Im menschlichen Organismus wurden bisher sieben Sirtuine entdeckt, welche sich in allen Körperzellen befinden. Sirtuine dienen zur Steuerung von Stoffwechsel- und Alterungsprozessen.

Sirtuine wirken als Signal für den Aufbau neuer Eiweiße, die für eine schnellere Verstoffwechselung von Nährstoffen sorgen und als Schutz- und Reparaturmaßnahmen des Körpers dienen. Aktiviert werden Sirtuine durch Nahrungspausen – „Hungerphasen“ – und einen niedrigen Insulinspiegel.

Der australische Biologe und Professor für Genetik, David Sinclair, ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Altersforschung. Sinclair zeigt in seinen Studien, dass bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe Sirtuine aktivieren und unterstützen können. Somit soll mit dem Verzehr von sirtuinhaltigen Lebensmitteln derselbe Effekt wie jener von Nahrungspausen erzielt werden. Genau darauf baut die „Sirtfood-Diät“ auf.

 

Was verspricht die Sirtfood-Diät?

Der Verzehr von Lebensmitteln, die als „Sirtuinaktivatoren“ gelten, soll ein ähnliches Ergebnis wie  eine Kalorienreduzierung – also wie weniger essen – erzielen.

Die Sirtfood-Diät wird in 3 Phasen unterteilt. In der 1. Phase wird in den ersten 3 Tagen die Kalorienzufuhr stark reduziert, erlaubt sind in etwa 1.000 Kalorien pro Tag (ca. die Hälfte der laut DGE empfohlenen Energiezufuhr pro Tag, u.a. abhängig vom Alter und der körperlichen Aktivität). Die Ernährung besteht in der 1. Phase aus grünen Smoothies und einer „Sirtfood-Mahlzeit“ pro Tag. In Phase 2 werden die Kalorien etwas nach oben geschraubt, auf etwa 1.500 Kalorien pro Tag. Die Ernährung setzt sich in Phase 2 aus 2 Sirtfood-Smoothies und 2 Sirtfood-Mahlzeiten zusammen. In der 3. Phase werden vermehrt auch magere Eiweißquellen und essentielle Fette eingebaut. Der neue, schlankere Körper soll dabei nach der Diät erhalten bleiben.

BioLifestyle-Tomaten

Welche Lebensmittel sind „Sirtuinaktivatoren“?

Sinclair fand 20 verschiedene pflanzliche Moleküle, die Sirtuine aktivieren können. „Abnehmen und langsamer altern durch Rotwein und Schokolade“ versprechen viele Sirtfood-Ratgeber. Resveratrol (im Rotwein enthalten) zählt zu den Sirtuinaktivatoren. Resveratrol ist ein starkes Antioxidans, das eine zellschützende Wirkung hat. Um einen günstigen, gesundheitlichen Effekt zu erzielen, müsste man jedoch mehrere Liter Rotwein täglich trinken. Also scheint das Thema „abnehmen durch Rotwein“ zu schön um wahr zu sein.

Sirtfood Ernährungsratgeber zählen u.a. folgende Lebensmittel zu den „Sirtuinaktivatoren“, also zu Lebensmitteln, die Sirtuine aktivieren bzw. unterstützen:

Brokkoli Buchweizen
Grünkohl Cashewkerne
Knoblauch Grüner Tee
Zwiebeln Kaffee
Rucola Kurkuma
Tomaten Olivenöl
Äpfel Walnüsse
Zitrusfrüchte (Orange, Grapefruit, Zitrone, …) Schokolade (mind. 75% Kakaoanteil)
Petersilie Soja
Heidel- und Himbeeren Rotwein

Biolifestyle-Beerenmischung

 

Fazit zur Sirtfood-Ernährung

 Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat. Die Sirtfood Ernährung beinhaltet eine Menge an gesunden, pflanzlichen Lebensmitteln mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, die nachweislich die menschliche Gesundheit fördern und Körperzellen schützen können. Wer also die oben genannten „Sirtuinaktivatoren“ in seine Ernährung einbaut, kann definitiv Positives zu seiner Gesundheit beitragen.

Ein Wundermittel ist die Sirtfood-Diät aber mit Sicherheit nicht. Die Sirtfood-Diät, mit der zu Beginn sehr geringen Kalorienmenge, den sehr strikten Vorgaben und Verzichten, kann zu Heißhungerattacken führen. Studien zeigen, dass die meisten Diäten keinen langfristigen Erfolg mit sich bringen. Viel zu oft werden Diäten für ein paar Wochen oder Monate erfolgreich absolviert und die Kilos purzeln. Was viele dabei aber nicht bedenken: Durch die oft sehr lange zu strikte Kalorienreduktion verlangsamt sich der Stoffwechsel, der Körper braucht also weniger Energie. Wenn man nach einer Diät sofort wieder isst wie zuvor, lagert der Körper die Nahrung meist umso mehr in (Fett-) Depots ein, um auf eventuell wiederkehrende Hungerperioden vorbereitet zu sein. Dies ist ein evolutionärer, automatischer Schutzmechanismus unseres Körpers, der nach einer Diät oft zu einem höheren Gewicht als vor der Diät führen kann. Genau hier beginnt der Kampf mit der Diätspirale, aus dem viele Diättreibende sehr schwer wieder rauskommen.

 

Die Biolifestyle Empfehlungen lauten daher:

 

Holt euch noch weitere Gesundheitstipps von den ältesten Menschen der Welt. Wo und wie diese leben, könnt ihr in unserem Beitrag zum Weltgesundheitstag nachlesen.

Und vergesst nicht: Gesund sein heißt nicht nur sich „richtig“ zu ernähren und jeden Tag Sport zu treiben. Der gesamte Lebensstil, das Umfeld, tiefe, ehrliche Beziehungen und vor allem auch die innere Gefühlswelt sind ausschlaggebend für ein ganzheitliches Wohlbefinden!

Euer Biolifestyle-Team!

 

 

Quellen:

 

Giblin et al. „Sirtuins: guardians of mammalian healthspan“
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4077918/
Haines Matthew, The Conversation. „Is there really any science behind the Sirtfood diet?“
Rösch Ruth, Bundeszentrum für Ernährung Deutschland (BZfE). „Sirtfood – Einfach abnehmen und jung bleiben?“
Apfel Petra, FOCUS-Online: „Abnehmen dank Stoffwechsel-Turbo. So funktioniert die Sirt-Diät
Baur et al. „Dietary restriction: standing up for sirtuins“
Bober Eva, Max-Planck-Institut: „Können Sirtuine den Alterungsprozessen entgegenwirken?“
Kleine-Gunk et al.: „Abnehmen mit Sirtfood“. Gräfe und Unzer Verlag GmbH: 07.02.2017.
Simm Michael, The heart.org Medscape: „In vino und in vitro veritas – Resveratrol im Reagenzglastest“
https://www.dropanfbomb.com/blogs/articles-resources/sirtfood-diet-keto-paleo-whole30-comparison
http://news.doccheck.com/de/207839/sirt-diaet-die-anti-aging-enzyme/
https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe/resveratrol
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/energie/?L=0
https://www.spektrum.de/news/warum-diaeten-so-haeufig-scheitern/1441514

 

Bildquellen:
https://pixabay.com/

Rezept: Chia-Rohkostcracker

Chiasamen enthalten Vitamine und Mineralstoffe, sind reich an Omega-3, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind echte Proteinquellen.
Mit diesem Rezept tut ihr euch und eurem Körper definitiv etwas Gutes und das auch noch mit Genuss!

Zutaten:

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
2. Alle Zutaten mit 250 ml Wasser vermengen.
3. Die entstandene Masse für ca. 20 Min. quellen lassen. Dabei solle ein streichfähiger Brei entstehen.
4. Diesen dann dünn auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech aufstreichen und für ca. 50 Min. backen. (Die Backzeit kann je nach Ofen ein wenig variieren-einfach gut beobachten!)
5. Danach die Masse gut auskühlen lassen und in kleine Cracker brechen.

Tipp: Diese könnt ihr dann pur oder zum Beispiel mit einem selbstgemachten Dip verputzen!

Ihr könnt euch zusätzlich auch gern durch unsre Auswahl an BioLifestyle Bio Nüssen, Kernen und Saaten inspirieren lassen und die angegebenen Zutaten ersetzen.

Probiert´s einfach aus! So oder so sind diese Chia-Rohkostcracker ein gesunder Gaumenkitzler.

Osterspecial - Apfel-Karotte-Orange

Unser leckeres Oster-Crunchy Apfel-Karotte-Orange - Nur für kurze Zeit - exklusiv in unserem Geschäft in Hochfilzen und bei unseren Pillerseetaler Partnern erhältlich.

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Bio-Müsli - der feine Unterschied

Bio-Müsli ist unsere Leidenschaft. Daher haben wir uns eigens auf den Vertrieb dieses Bio-Produkts spezialisiert. Das „Bio“ in unserem Müsli erschöpft sich jedoch nicht in den zahlreichen Fertigmischungen, die Sie bei uns erwerben können, sondern Sie profitieren auch von den vielen Früchten, Cerealien und Nüssen aus biologischem Anbau, um Ihr Müsli nach eigenen Vorlieben selbst zu mixen.

Aber wieso Zutaten aus biologischem Anbau?

Die entscheidende Frage ist doch: Lohnt es sich Bio-Müsli zu kaufen? Mit Blick auf diese Frage ist zu klären, was genau Bio-Müsli von einer gewöhnlichen Müsli-Mischung unterscheidet. Eines sei bereits verraten: Ja, es gibt Unterschiede und diese sind sogar nachweislich messbar.

Die Vorteile einer ökologischen Bewirtschaftung

Alle Zutaten, die für das Bio-Müsli verwendet werden, kommen aus einer ökologischen Produktion. Ein solches Herstellungsverfahren verzichtet auf chemisch-synthetische Zusätze und aggressive Pflanzenschutzmittel. Auch der Einsatz von Gentechnik wird bei diesem Konzept der Produktion unterlassen. Im Ergebnis weist Bio-Müsli messbar weniger belastende Schadstoffe auf als Müsli-Mischungen herkömmlicher Produktionen. Der Konsument ist dadurch einem deutlich geringeren Risiko ausgesetzt, bei der Einnahme von Bio-Produkten die zugelassenen Grenzwerte an Pestiziden zu übertreten. Ernährungswissenschaftler verweisen darauf, dass Produkte aus biologischem Anbau dem Verbraucher mehr wertvolle Nährstoffe zukommen lassen als konventionelle Produkte. Aber nicht nur dem Menschen wird Gutes zugetragen – auch die Natur profitiert von einer ökologischen Bewirtschaftung: Die Böden können sich schneller erholen, da sie keiner Belastung durch chemischen Dünger ausgesetzt werden.

Bio-Müsli – das Plus im Geschmack

Reich an Nährstoffen und gut für die Umwelt – neben diesen wichtigen Aspekten darf natürlich der Genuss nicht zu kurz kommen. Die Bio-Müsli-Mischungen überzeugen geschmacklich durch eine vollwertige Komposition. Der schonenden Produktionsweise ist es dabei zu verdanken, dass natürliche Aromen und Inhaltsstoffe erhalten bleiben, wodurch sich die verwendeten Zutaten gut herausschmecken lassen. Das Bio-Müsli wird damit zur idealen Mahlzeit für Ihr Frühstück oder für zwischendurch.

 

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Die Geschichte des Müslis

Auch wenn das Müsli in den letzten 50 Jahren nach und nach wie selbstverständlich die Supermarkregale und Frühstückstische erobert hat, beginnt die Geschichte dieser gesunden Mahlzeit schon viel früher. Seit Urzeiten haben sich Menschen unter anderem von rohem Getreide ernährt. Es gilt inzwischen als erwiesen, dass unsere Vorfahren schon in der Steinzeit in ihren Höhlen Getreide gemahlen und gequetscht haben, um die tägliche Ernährung zu sichern. Und auch in der Bibel finden sich Hinweise auf eine Mischung aus verschiedenem Urgetreide, welches zur menschlichen Ernährung diente. Man könnte diese Getreidespeisen als eine Art Vorfahren unseres heutigen Müslis bezeichnen. Das vielfältige Müsli, welches wir heute kennen und lieben, entstand aber doch erst ein bisschen später.

Von der Alm ins Sanatorium

In der schönen Schweiz unterhielt der Arzt und Ernährungsreformer Dr. Maximilian Bircher-Benner sein Sanatorium „Lebendige Kraft“. Ständig war er auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten für seine Patienten. Eine überlieferte Erzählung berichtet, dass der engagierte Arzt auf einer seiner vielen Wanderungen in den Schweizer Bergen eines Tages von einer Sennerin eine Rohkostmahlzeit vorgesetzt bekam, wie sie von Alphirten schon seit mehr als 100 Jahren gegessen wird. Dr. Bircher-Benner war von dem Mus aus Nüssen, Äpfeln, Haferflocken und anderen gesunden Zutaten so begeistert, dass er die Erinnerung an das Gericht als Anregung für eine schmackhafte Vollwertdiät mit in sein Sanatorium nahm. Ab dem Jahre 1902 wurde nun in dem Züricher Sanatorium das Müsli als Apfeldiätspeise mit steigendem Erfolg zum Abendbrot gereicht. Das sprach sich herum und so wurde „Bircher-Müsli“ nach und nach zu einem festen Begriff in der Welt der gesunden Ernährung.

Die Schweizer entdecken das gesunde Rohkostfrühstück

Die Ernährung spielte in der Familie Bircher schon immer eine große Rolle und einige Mitglieder der Familie veröffentlichten Kochbücher und Rezepte in Zeitschriften, die sehr geschätzt waren. So wurden Rezepte für nahrhaftes und schmackhaftes Müsli bald aus den Mauern des Sanatoriums heraus in der ganzen Schweiz verbreitet. Bereits 1950 war es als Speise in vielen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Internaten oder auch Klöstern als vollwertiges Abendbrot zu finden. Beim Militär und in Gefängnissen wurde das sättigende und gesunde Müsli zu einem wichtigen Bestandteil des täglichen Speiseplans. Es entstanden neue Rezepte, in denen nicht nur Äpfel, sondern auch andere Früchte der Saison verwendet wurden. Je mehr sich die Speise verbreitete, desto vielfältiger wurden die Darreichungsformen und die Zusammensetzung. Die Anhängerschaft des Müslis wurde so groß, dass sich die Lebensmittelindustrie dafür interessierte und es bald Fertigprodukte zu kaufen gab. Die ersten Jahre beschränkte sich das Angebot noch auf Reformhäuser und Drogerien, doch schon bald interessierten sich auch die Supermärkte für das neue Produkt. Das Müsli wurde als eine gesunde und sehr praktische Nahrung für den Start in den Tag entdeckt und fehlte bald auf keinem guten Frühstücksbuffet mehr.

Das Müsli erobert die Welt

Je mehr sich das Müsli verbreitete, desto mehr verlor es das Siegel der Diätnahrung aus dem Sanatorium. Es wurde generationsübergreifend zu einem selbstverständlichen, leckeren und gesunden täglichen Begleiter von Jung und Alt. Spätestens seit 1980 wurde Müsli zum Ausdruck einer Lebenseinstellung. Immer mehr Menschen entdeckten für sich, welches Potenzial in diesem Gericht steckt. Überall entstehen neue Zusammensetzungen, die ganz individuell gestaltet sind. Müsli lässt sich in vielen Geschmacksrichtungen kreieren. Es ist nicht nur vegetarisch, sondern kann auch vegan zubereitet werden. Es passt zum modernen Zeitgeist, welcher durch ökologisches Bewusstsein, gesunde Lebensweise und Nachhaltigkeit geprägt ist. Bewusste Ernährung ist heute ein wichtiges internationales Thema, was dem Müsli zu einer weltweiten Verbreitung verholfen hat. Es passt zum Lifestyle einer Generation von Menschen, die wissen möchten, wo die Nahrungsmittel, die sie essen, herkommen, und die ganz bewusst selbst bestimmen wollen, was sie zu sich nehmen. Müsli bietet dafür die besten Voraussetzungen. Hier finden wertvolle Getreideprodukte aus aller Welt ebenso ihren Platz wie regionales Obst und naturbelassener Honig. Überall auf der Welt finden sich Zutaten, mit denen sich leckeres Müsli frisch zubereiten lässt. Müsli ist regional und international zugleich. Es wird überall auf der Welt gegessen und seine Erfolgsgeschichte ist ganz sicher noch lange nicht zu Ende.

BioLifestyle Crunchy Mandel Orange

Unser BioLifestyle Crunchy Mandel Orange - eine besonders feine Komposition.

Das Biolifestyle Crunchy Mandel Orange wird traditionell im Stikkenofen gebacken und dann schonend per Hand gemischt.

Wohlschmeckende Sizilianische Bio Mandeln und 8% fruchtig frische Orangenflocken sorgen für die besonders feine Kombination dieses Crunchy.

Hergestellt mit viel Liebe und Handarbeit in den Kitzbühler Alpen / Tirol / Austria

Zutaten: 40% HAFERFLOCKEN*, Rübenzucker*, Kokosraspeln*, 8% Orangenflocken* (70% Orangensaftkonzentrat*, Reismehl*), Vollrohrzucker*, Rapsöl*, gepuffter WEIZEN*, 7% MANDELN* gerieben,  WEIZENFLOCKEN*, 0,35% Orangenöl*, Speisesalz

*aus kontrolliert biologischem Anbau

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Mandeln – die gesunden Nährstoffwunder

Mandeln zählen zu den beliebtesten „Nüssen“. Warum die Mandel botanisch gesehen aber gar keine Nuss ist, woher sie stammt, wie sie angebaut wird und warum sie gesundheitlich ein wahrer Allrounder ist, möchten wir euch in diesem Artikel näherbringen.

Die Mandel – das beliebte Steinobst – und woher sie stammt

Mandeln stammen vom Mandelbaum, welcher botanisch gesehen zur Gattung der Rosengewächse gehört. Dies macht sich an der wundervollen Pracht der weißen oder rosafarbenen Blüten des Baumes bemerkbar. Der Mandelbaum ist ein Steinobstbaum, somit gehören Mandeln nicht zur Gattung der Nüsse, sondern sind Steinfrüchte. Die Mandel ist eine längliche, eiförmige Frucht mit einer harten Fruchtschale. Die Früchte werden bereits seit 4.000 Jahren durch Menschen kultiviert. Anbaugebiete sind der Mittelmeerraum (hier vor allem Italien und Spanien), Kalifornien und Vorder- und Zentralasien (u.a. Pakistan, Iran und Irak).

Bio-Mandeln mit höchster Qualität bei BiologoN

Unsere Bio-Mandeln stammen von Mandelfeldern aus Europa, hauptsächlich aus Sizilien und Süditalien. Die italienischen Felder umfassen derzeit eine Fläche von etwa 190 Hektar. Der Anbau der Mandeln erfolgt auf bewässerten ehemaligen Gemüseplantagen. Die Bio-Mandeln werden mit höchster Sorgfalt und Präzision ausgewählt, gereinigt und verarbeitet. Dies macht sich vor allem im hervorragenden Geschmack bemerkbar. Hier geht’s zu unseren köstlichen Bio-Mandeln!

Warum bei Mandeln auf Bio und die Herkunft achten?

Bei Mandeln lohnt es sich auf jeden Fall auf Bio-Mandeln aus Europa zurückzugreifen. Der Grund dafür ist die sogenannte „Wanderimkerei“, welche vor allem in den USA vorkommt und eine große Problematik für Umwelt und Mensch darstellt. Der Mandelbaum ist nicht selbstbestäubend, somit erfolgt die Bestäubung der Mandelblüten durch Bienen. Dafür werden in etwa die Hälfte aller Bienenvölker der USA eingesetzt. Die „Wanderbienen“ werden zu den Feldern transportiert. Die tagelange Reise ist für die Bienen eine große Belastung, die viele der Bienen nicht überleben. Außerdem sind die Monokulturen für die Bienen alles andere als nahrhaft und gehaltvoll. Darunter leidet das Immunsystem der Bienen. Durch die Mangelernährung, den Transportstress und den Einsatz von Pestiziden auf den Feldern werden die Bienenvölker anfälliger für Parasiten.

Was vielen nicht bewusst ist: Bienen tragen einen großen Beitrag zu unserem Ökosystem bei! 

Durch die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen sichern uns Bienen die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie heute vorfinden. Daher gilt es für uns umso mehr auf das Bienenwohl zu achten und das Bienensterben zu vermeiden.

Tipp: Beim Kauf von Mandeln also das nächste Mal auf das Herkunftsland achten. Wählt am besten Bio-Ware, die aus Europa stammt!

Das Nährstoffpaket „Mandel“ – eine absolute Wohltat für die Gesundheit

Die gesundheitlichen Vorteile, die Mandeln mit sich bringen sind schon seit Jahrhunderten bekannt: „Wenn jemand das Gehirn leer geworden ist, soll er oft Mandelkerne essen. Das füllt sein Gehirn wieder auf und gibt die rechte Gesichtsfarbe." Dieser Spruch stammt von Hildegard von Bingen (* um 1098 n.Ch.), einer der bekanntesten Vertreterinnen der ganzheitlichen Ernährungs- und Naturheilkunde.

Mit einem Eiweißanteil von rund 20 % sind Mandeln eine hochwertige, pflanzliche Eiweißquelle. Trotz der hohen Kaloriendichte von ca. 600 kcal auf 100 g sind die gesunden Fettlieferanten keine „Fettmacher“ - ganz im Gegenteil! Dies zeigt folgende Studie der US-amerikanischen Purdue University: Die Teilnehmer der Studie, welche ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes aufwiesen, aßen 4 Wochen lang zwischen den Mahlzeiten Mandeln als Snack (43 g pro Tag). Anschließend wurde die Kalorienmenge, die während den Hauptmahlzeiten gegessen wurde, analysiert. Anstelle einer Zunahme durch die zusätzlich aufgenommenen Kalorien sparten die Teilnehmer diese automatisch während den Hauptmahlzeiten ein. Das Hungergefühl und somit auch die Nahrungsaufnahme während der Hauptmahlzeiten reduzierten sich durch die gesunden Zwischensnacks. Dies ist vor allem auf den beträchtlichen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt zurückzuführen.

Eine weitere Studie zeigt, dass Mandeln außerdem dazu beitragen, das ungesunde LDL-Cholesterin zu senken. Bei dieser Studie verzehrten die Teilnehmer 42 g, das entspricht in etwa 2 Handvoll, pro Tag. Also trotz hohem Fettgehalt ein weiterer Pluspunkt für das gesunde Nährstoffpaket!

Mandeln liefern darüber hinaus gesunde, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. In Mandeln stecken B-Vitamine, die auch als „Nervenvitamine“ bekannt sind. Das in Mandeln enthaltene Vitamin-E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativen Stress zu schützen. Außerdem können Mandeln, aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe, einen Beitrag zu einer intakten Darmflora leisten. Ein gesunder Darm stärkt das Immunsystem, was ja vor allem in Zeiten wie diesen bei jeder Gelegenheit gestärkt werden soll!

Quellen:

https://www.st-hildegard.com/en/hildegard-medizin/heilmittel/141-suesse-mandeln.html
https://www.n-tv.de/leben/essen/Eine-Handvoll-taeglich-reicht-article20278251.html
https://lebensmittel-warenkunde.de/lebensmittel/fette-oele/samen-nuesse/mandel.html
https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/mandeln-gesund
https://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/ernaehrung/nuesse-dossier-s4-mandeln100.html
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/samen-nuesse-kerne/mandeln
https://bienen-nachrichten.de/2020/bienenunfreundliche-mandelproduktion/622
http://www.bee-careful.com/de/initiative/die-wanderimkerei/
http://www.bee-careful.com/de/initiative/warum-sind-bienen-so-wichtig/
https://www.geo.de/natur/tierwelt/11974-bstr-bienensterben-ausflug-ohne-wiederkehr
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/mandelbluete-in-kalifornien-bestaeuben-im-akkord-3568680.html

Bildquellen:

https://pixabay.com/de/
https://www.pexels.com/de-de/
Expergreen S.r.l.

Studien:

Appetitive, dietary and health effects of almonds consumed with meals or as snacks: a randomized, controlled trial: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3898316/

Effects of Daily Almond Consumption on Cardiometabolic Risk and Abdominal Adiposity in Healthy Adults With Elevated LDL‐Cholesterol: A Randomized Controlled Trial: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4330049/

Prebiotic effects of almonds and almond skins on intestinal microbiota in healthy adult humans: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24315808/

REZEPT: WARMER WINTER-SMOOTHIE MIT HAFERFLOCKEN

Heute möchten wir euch ein spezielles Frühstück für kalte Tage vorstellen: Einen warmen Winter-Smoothie mit Haferflocken. Außerdem erfahrt ihr in diesem Beitrag, welche Vorteile warm frühstücken mit sich bringt und welche gesunden Nährstoffe die im Smoothie enthaltenen Zutaten liefern. Dafür schauen wir uns die positiven Eigenschaften von Haferflocken, Mandeln und Äpfeln genauer an.

Warum und für wen ist warm frühstücken gesund?

Jeder Mensch verträgt kalte Speisen unterschiedlich gut. Manche Personen bevorzugen ein warmes Frühstück, das den Körper bereits am Morgen von innen heraus wärmt. Besonders in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird großer Wert auf ein warmes Frühstück gelegt, da die Verdauung bei warmem Essen nicht mehr so viel arbeiten muss. Verdauungsbeschwerden sollen dadurch verringert werden. Tipp: Teste für dich persönlich, wie dir ein warmes Frühstück bekommt und ob du dich dadurch besser fühlst. Mit dem heutigen Rezept kannst du sofort damit starten!

Haferflocken für eine längere Sättigung

Wir haben ja bereits mehrmals die vielen positiven Effekte von Haferflocken für die Gesundheit erwähnt. Hier noch einmal zusammengefasst: Haferflocken liefern eine Menge gesunder Nährstoffe. Darunter unter anderem Ballaststoffe, B-Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium und Silicium. In 100 g Haferflocken stecken bereits 10 g Ballaststoffe, die zu einer gesunden Ernährung beitragen können (Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 30 g Ballaststoffe pro Tag). Studien zeigen, dass Haferflocken dazu beitragen können, den Cholesterinspiegel zu senken. Verantwortlich dafür ist das in Haferflocken enthaltene Beta-Glucan, ein löslicher Ballaststoff. Haferflocken am Morgen können, wieder aufgrund des Ballaststoffgehalts, zu einer längeren Sättigung führen.

Mandeln als gesunde Fett- & Eiweißlieferanten

Neben gesunden Fetten liefern Mandeln mit einem Eiweißanteil von rund 20 %, eine ordentliche Portion pflanzliches Eiweiß. Mandeln punkten außerdem, wie auch Haferflocken, mit deren hohen Ballaststoffgehalt.  Bei einer kalorienreduzierten Ernährung empfiehlt es sich trotzdem, Nüsse in Maßen zu essen, da sie aufgrund des hohen Fettgehaltes auch eine Menge Kalorien enthalten (100 g Mandeln enthalten bspw. bereits 570 Kilokalorien).

Das bringen Äpfel mit sich …

In Äpfeln stecken Ballaststoffe, die eine gesunde Darmflora unterstützen. Studien zeigen, dass sich Äpfel außerdem positiv auf den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel auswirken. Dies lässt sich vermutlich auf die in Äpfeln enthaltenen Pektine (Ballaststoffe), Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe) und Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) zurückführen.

Und nun zum Rezept: Warmer Winter-Smoothie mit Haferflocken

Zutaten (für 1 Portion):

Zubereitung:

BioLifestyle wünscht gutes Gelingen und mit diesem Power-Smoothie einen energievollen Start in den Tag!

Quellen:

https://www.lecker.de/darum-ist-warmes-fruehstueck-so-gesund-70650.html 
https://www.weltderwunder.de/artikel/warum-ist-warmes-fruehstueck-so-gesund
Anderson, James W. „Whole grains and coronary heart disease: the whole kernel of truth.“The American journal of clinical nutrition80.6 (2004): 1459-1460. https://academic.oup.com/ajcn/article/80/6/1459/4690461?login=true
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/getreide/hafer
Bazzano, Lydia A., et al. „Dietary fiber intake and reduced risk of coronary heart disease in US men and women: the National Health and Nutrition Examination Survey I Epidemiologic Follow-up Study.“Archives of Internal Medicine163.16 (2003): 1897-1904.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12963562/
https://www.netdoktor.de/ernaehrung/ballaststoffe/ballaststoffreiche-lebensmittel/
https://www.alleskoerner.de/ernaehrung/naehrstoffe/naehrwerttabelle
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kohlenhydrate-ballaststoffe/?L=0
https://lebensmittel-warenkunde.de/lebensmittel/fette-oele/samen-nuesse/mandel.html
https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/mandeln-gesund
https://news.osu.edu/study-an-apple-a-day-lowers-level-of-blood-chemical-linked-to-hardening-of-the-arteries/
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0308814601002357
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/obst-fruechte/gesunder-apfel
https://utopia.de/ratgeber/ballaststoffe-lebensmittel-die-besonders-viel-enthalten/
https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/f/lexikon-flavonoide
https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/p/lexikon-polyphenole

REZEPT: BIO HAFERBROT SELBER BACKEN

Zutaten für das Haferbrot:

Bio Butter zum Einfetten
3EL BioLifestyle Haferflocken (zum darüber streuen)
350g Bio Vollkornmehl nach Geschmack (Dinkel, Roggen, Weizen)
100g BioLifestyle Haferflocken zerkleinert
200g BioLifestyle Haferflocken ganz
2TL Salz
1/2TL Bio Koriander gemahlen
1/2TL Bio Muskat gemahlen
1 Würfel Bio Germ
1TL Bio Honig
2EL Bio Apfelessig
500ml lauwarmes Wasser
zum Ausstreuen: 1EL BioLifestyle Haferflocken

Zubereitung:

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 50-60 Minuten
Backrohr: 210°C Ober-/Unterhitze

Gutes Gelingen!

Das Rezept für dieses Haferbrot hat sich Claudia Hetzenauer (Assistentin der Verkaufsleitung bei BioLifestyle) ausgedacht und getestet – Dankeschön!

TOP FIT UND STRESSFREI DURCH DEN WINTER

Um“ TOP FIT“ und „STRESSFREI“ durch die kalte Jahreszeit zu kommen ist eine vollwertige Ernährung von Vorteil!

Z.B.: „ZIMT“ wirkt wärmend-kurbelt den Stoffwechsel an. Außerdem kann Zimt die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel senken!

Unser BioLifestyle – Apfel Zimt Crunchy ist der optimale Begleiter durch die kalte Jahreszeit.

Versuchen Sie doch auch die Geschmäcker:

Schoko Erdbeer Crunchy
Zitrone Ingwer Crunchy
Zitrone Himbeere Crunchy
und viele mehr…

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