Sirtfood - abnehmen durch Rotwein oder wieder nur ein neuer Diättrend?

Die Sirtfood-Diät, auch bekannt unter der „Stoffwechsel-Turbo-Diät“, verspricht, mit den richtigen Lebensmitteln den Stoffwechsel anzukurbeln, dabei Fett abzubauen und den Alterungsprozess des Körpers zu verlangsamen. „Abnehmen durch Rotwein und Schokolade“ heißt eines der Versprechen dieses Ernährungstrends. Wie die Sirtfood-Ernährung funktionieren soll und vor allem ob diese sinnvoll ist, bringen wir euch in diesem Artikel näher.

 

Kalorienrestriktion für die Gesundheit

Bereits in den 1930er Jahren wurden Studien an Ratten durchgeführt die zeigten, dass die Nagetiere länger lebten, wenn ihre Kalorien reduziert wurden, also sie weniger zu fressen bekamen. Neuere Studien zu diesem Thema zeigten, dass verschiedenste Organismen  von einer Kalorienrestriktion profitieren. Studien stellten dar, dass Ratten, Mäuse, Hunde und Primaten nicht nur länger lebten, sondern auch gesünder blieben. Bei den Untersuchungen traten seltener Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Erkrankungen des Nervensystems auf. Das Heilfasten, Intervallfasten oder weitere Fastenmethoden setzen genau an diesen Erkenntnissen an. Noch nicht eindeutig geklärt ist jedoch, ob Kalorienreduzierung auch die Alterung und Lebenserwartung von Säugetieren mit höherer Lebenserwartung beeinflusst.

Die Voraussetzung für die oben genannten gesundheitlichen Effekte ist laut Studien eine Kalorienreduzierung von 30-40%. Damit der Körper trotz Kalorienrestriktion jedoch optimal funktionieren kann, muss die Ernährung nährstoffreich, ausgewogen und auf den jeweiligen Körper abgestimmt gestaltet werden. Was für einen Laien in Sachen Ernährung gar nicht so einfach ist.

Was sind Sirtuine und wie wirken sie?

Sirtuine sind Enzyme, die in fast allen Organismen vorkommen. Einfache Organismen (z.B. Bakterien oder Viren) besitzen nur eines der vielen Sirtuine. Im menschlichen Organismus wurden bisher sieben Sirtuine entdeckt, welche sich in allen Körperzellen befinden. Sirtuine dienen zur Steuerung von Stoffwechsel- und Alterungsprozessen.

Sirtuine wirken als Signal für den Aufbau neuer Eiweiße, die für eine schnellere Verstoffwechselung von Nährstoffen sorgen und als Schutz- und Reparaturmaßnahmen des Körpers dienen. Aktiviert werden Sirtuine durch Nahrungspausen – „Hungerphasen“ – und einen niedrigen Insulinspiegel.

Der australische Biologe und Professor für Genetik, David Sinclair, ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Altersforschung. Sinclair zeigt in seinen Studien, dass bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe Sirtuine aktivieren und unterstützen können. Somit soll mit dem Verzehr von sirtuinhaltigen Lebensmitteln derselbe Effekt wie jener von Nahrungspausen erzielt werden. Genau darauf baut die „Sirtfood-Diät“ auf.

 

Was verspricht die Sirtfood-Diät?

Der Verzehr von Lebensmitteln, die als „Sirtuinaktivatoren“ gelten, soll ein ähnliches Ergebnis wie  eine Kalorienreduzierung – also wie weniger essen – erzielen.

Die Sirtfood-Diät wird in 3 Phasen unterteilt. In der 1. Phase wird in den ersten 3 Tagen die Kalorienzufuhr stark reduziert, erlaubt sind in etwa 1.000 Kalorien pro Tag (ca. die Hälfte der laut DGE empfohlenen Energiezufuhr pro Tag, u.a. abhängig vom Alter und der körperlichen Aktivität). Die Ernährung besteht in der 1. Phase aus grünen Smoothies und einer „Sirtfood-Mahlzeit“ pro Tag. In Phase 2 werden die Kalorien etwas nach oben geschraubt, auf etwa 1.500 Kalorien pro Tag. Die Ernährung setzt sich in Phase 2 aus 2 Sirtfood-Smoothies und 2 Sirtfood-Mahlzeiten zusammen. In der 3. Phase werden vermehrt auch magere Eiweißquellen und essentielle Fette eingebaut. Der neue, schlankere Körper soll dabei nach der Diät erhalten bleiben.

BioLifestyle-Tomaten

Welche Lebensmittel sind „Sirtuinaktivatoren“?

Sinclair fand 20 verschiedene pflanzliche Moleküle, die Sirtuine aktivieren können. „Abnehmen und langsamer altern durch Rotwein und Schokolade“ versprechen viele Sirtfood-Ratgeber. Resveratrol (im Rotwein enthalten) zählt zu den Sirtuinaktivatoren. Resveratrol ist ein starkes Antioxidans, das eine zellschützende Wirkung hat. Um einen günstigen, gesundheitlichen Effekt zu erzielen, müsste man jedoch mehrere Liter Rotwein täglich trinken. Also scheint das Thema „abnehmen durch Rotwein“ zu schön um wahr zu sein.

Sirtfood Ernährungsratgeber zählen u.a. folgende Lebensmittel zu den „Sirtuinaktivatoren“, also zu Lebensmitteln, die Sirtuine aktivieren bzw. unterstützen:

Brokkoli Buchweizen
Grünkohl Cashewkerne
Knoblauch Grüner Tee
Zwiebeln Kaffee
Rucola Kurkuma
Tomaten Olivenöl
Äpfel Walnüsse
Zitrusfrüchte (Orange, Grapefruit, Zitrone, …) Schokolade (mind. 75% Kakaoanteil)
Petersilie Soja
Heidel- und Himbeeren Rotwein

Biolifestyle-Beerenmischung

 

Fazit zur Sirtfood-Ernährung

 Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat. Die Sirtfood Ernährung beinhaltet eine Menge an gesunden, pflanzlichen Lebensmitteln mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, die nachweislich die menschliche Gesundheit fördern und Körperzellen schützen können. Wer also die oben genannten „Sirtuinaktivatoren“ in seine Ernährung einbaut, kann definitiv Positives zu seiner Gesundheit beitragen.

Ein Wundermittel ist die Sirtfood-Diät aber mit Sicherheit nicht. Die Sirtfood-Diät, mit der zu Beginn sehr geringen Kalorienmenge, den sehr strikten Vorgaben und Verzichten, kann zu Heißhungerattacken führen. Studien zeigen, dass die meisten Diäten keinen langfristigen Erfolg mit sich bringen. Viel zu oft werden Diäten für ein paar Wochen oder Monate erfolgreich absolviert und die Kilos purzeln. Was viele dabei aber nicht bedenken: Durch die oft sehr lange zu strikte Kalorienreduktion verlangsamt sich der Stoffwechsel, der Körper braucht also weniger Energie. Wenn man nach einer Diät sofort wieder isst wie zuvor, lagert der Körper die Nahrung meist umso mehr in (Fett-) Depots ein, um auf eventuell wiederkehrende Hungerperioden vorbereitet zu sein. Dies ist ein evolutionärer, automatischer Schutzmechanismus unseres Körpers, der nach einer Diät oft zu einem höheren Gewicht als vor der Diät führen kann. Genau hier beginnt der Kampf mit der Diätspirale, aus dem viele Diättreibende sehr schwer wieder rauskommen.

 

Die Biolifestyle Empfehlungen lauten daher:

 

Holt euch noch weitere Gesundheitstipps von den ältesten Menschen der Welt. Wo und wie diese leben, könnt ihr in unserem Beitrag zum Weltgesundheitstag nachlesen.

Und vergesst nicht: Gesund sein heißt nicht nur sich „richtig“ zu ernähren und jeden Tag Sport zu treiben. Der gesamte Lebensstil, das Umfeld, tiefe, ehrliche Beziehungen und vor allem auch die innere Gefühlswelt sind ausschlaggebend für ein ganzheitliches Wohlbefinden!

Euer Biolifestyle-Team!

 

 

Quellen:

 

Giblin et al. „Sirtuins: guardians of mammalian healthspan“
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4077918/
Haines Matthew, The Conversation. „Is there really any science behind the Sirtfood diet?“
Rösch Ruth, Bundeszentrum für Ernährung Deutschland (BZfE). „Sirtfood – Einfach abnehmen und jung bleiben?“
Apfel Petra, FOCUS-Online: „Abnehmen dank Stoffwechsel-Turbo. So funktioniert die Sirt-Diät
Baur et al. „Dietary restriction: standing up for sirtuins“
Bober Eva, Max-Planck-Institut: „Können Sirtuine den Alterungsprozessen entgegenwirken?“
Kleine-Gunk et al.: „Abnehmen mit Sirtfood“. Gräfe und Unzer Verlag GmbH: 07.02.2017.
Simm Michael, The heart.org Medscape: „In vino und in vitro veritas – Resveratrol im Reagenzglastest“
https://www.dropanfbomb.com/blogs/articles-resources/sirtfood-diet-keto-paleo-whole30-comparison
http://news.doccheck.com/de/207839/sirt-diaet-die-anti-aging-enzyme/
https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe/resveratrol
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/energie/?L=0
https://www.spektrum.de/news/warum-diaeten-so-haeufig-scheitern/1441514

 

Bildquellen:
https://pixabay.com/

Ostereier natürlich färben

Ostereier natürlich zu färben ist eigentlich ganz leicht. Mit Produkten aus der Natur lassen sich tolle Farben und Effekte auf den Eierschalen erzielen. Und dabei sind Spinat, Zwiebelschalen oder Kurkuma gesünder als Chemiefarben aus dem Supermarkt.

Was färbt wie?

Rot: Rote Beete, Rotkraut oder rote Zwiebeln
Gelb: Kurkuma und Kamilleblüten
Grün: Spinat, Brennnesseln oder Mate Tee
Braun: Schwarzer Tee, Kaffee oder normale Zwiebelschalen
Blau und Lila: Heidelbeeren oder Rotkrautblätter

Ein frohes Osterfest und viel Spaß beim Ostereier färben!

 

Hier noch Links mit verschiedenen Anregungen und Anleitungen ..

https://welovehandmade.at/2017/03/30/diy-ostereier-natuerlich-faerben-mit-rotkraut-blau-und-gruen/

https://www.ichkoche.at/ostereier-natuerlich-faerben-artikel-595 

https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/ostereier-natuerlich-faerben/

 

Nüsse und Kerne machen Müsli noch knackiger

Müsli bietet einen gesunden und leckeren Start in den Tag – besonders, wenn es mit ausgesuchten Zutaten selbst komponiert ist. Es eignet sich auch wunderbar als kleine Zwischenmahlzeit. Damit es mit dem Müsli nie langweilig wird, können Sie es durch die Beigabe verschiedener Zutaten immer wieder abwechslungsreich variieren. Mit Nüssen und Kernen dürfen Sie bei diesem Unterfangen aus dem Vollen schöpfen, denn es gibt ihrer viele. Noch dazu sind sie rundum gesund. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt sogar, pro Tag etwa 25 Gramm Nüsse zu verspeisen. Grund dafür ist die Tatsache, dass Nüsse jede Menge ungesättigte Fettsäuren enthalten, die sich positiv auf den Fettstoffwechsel auswirken. Dazu beweisen sie sich als zuverlässiger Vitaminlieferant und stecken voller Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Kupfer und Zink. Nicht zuletzt sättigen sie dank gesunder Ballaststoffe lang anhaltend.

Diese Nüsse sollten Sie regelmäßig knacken

Welche Nüsse Sie am liebsten knacken, hängt letztendlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Dennoch gibt es einige Sorten, auf die Sie nicht verzichten sollten. Dazu gehören beispielsweise Walnüsse. Sie liefern reichlich wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Mandeln und Paranüsse enthalten besonders viel Magnesium und Eisen. Erdnüsse, Cashewkerne und Pistazien sind mit ihrem hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiß außerdem zuverlässige Proteinversorger.

Kernig in den Tag

Nicht weniger lecker als Nüsse sind Kerne. Auch sie bereichern Ihr Müsli geschmacklich und helfen Ihrem Wohlbefinden auf die Sprünge. Bei regelmäßigem Verzehr stärken sie nämlich unter anderem die Abwehrkräfte und kurbeln den Stoffwechsel an. Zu den Favoriten unter ihnen zählen Pinienkerne, bei denen es sich um die Samen von Kiefern handelt. Sie enthalten den höchsten Selengehalt aller natürlichen Lebensmittel. Damit schützen Pinienkerne vor den sogenannten freien Radikalen im Körper und fördern die Blutbildung. Kürbiskerne sind wiederum reich an Magnesium. Wenn Sie viel Sport treiben, haben Sie einen erhöhten Magnesiumbedarf. Decken Sie ihn einfach durch eine Extraportion Kürbiskerne in Ihrem Müsli ab. Sonnenblumenkerne strotzen vor mehrfach ungesättigter Linolsäure, enthalten viel Eiweiß und Niacin. Letzteres unterstützt Haut, Muskeln und Nerven, sich zu regenerieren.

So jubeln Sie Nüsse ideenreich Ihrem Müsli unter

Nüsse gibt es in den verschiedensten Formen. Naturbelassen mit Schale, gemahlen oder grob gehackt. Erdnüsse bekommen Sie beispielsweise auch mit Samenhaut, die ebenfalls sehr gesund ist. Dank dieser Vielfalt können Sie Nüsse auf unterschiedliche Art Ihrem Müsli beimischen. Weniger gesunde, aber hin und wieder erlaubte Varianten stellen kandierte oder mit Schokolade überzogene Nüsse dar. Mit diesen können Sie ein Sonntagsmüsli zur Abwechslung hübsch garnieren.

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Insektenhotels - bitte einchecken!

Tatsache

Für einige Insekten wie Bienen, Hummeln & Co wird es zunehmend schwieriger geeignete Nistplätze und Unterschlupf zu finden. Der Hauptgrund dafür ist die oftmals zu penible Gartenpflege unsrerseits. Denn der meiste Gartenabfall, wie beispielsweise Laub, Abschnitte von Sträuchern uä. landet im Kompost. So geht Lebensraum für nützliche Insekten verloren und das Summen und Brummen wird immer leiser.

In den vergangenen Jahren sind in Teilen Österreichs mehr als 75% der Insekten verschwunden. Vor allem die Wildbienen sind hier stark betroffen. Dabei ist es unglaublich was diese Nützlinge alles leisten. Ca. 80% der Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Ohne die Wildbienen wäre ein menschliches Leben gar nicht möglich, denn sie bestäuben nicht nur unsre Pflanzenwelt, sondern sind auch für die Produktion von etwa 30% unsrer Lebensmittel zuständig, auch eine Vielzahl an Tierarten würde es ohne sie nicht geben und ein, für uns, weiterer vorteilhafter Nebenjob der Insekten, ist der des Schädlingsbekämpfers. Sie ernähren sich nämlich vorwiegend von Schadinsekten und schützen so den Garten auf natürliche Art und Weise.
Ich denke wir sind uns alle einig, dass diese besonderen Leistungen wertgeschätzt werden müssen.

Insektenhotels

Eine Möglichkeit die kleinen Nützlinge zu unterstützen ist die Anschaffung eines sogenannten Insektenhotels.
Mittlerweile findet man diese in vielen Regalen von diversen Baumärkten, Gärtnereien, Tierbedarfsgeschäften und auch diverse Do it yourself-Anleitungen laden zum kreativen Werken ein. Bei den Insektenhotels handelt es sich um Nistungskästen, welche als Unterschlupf und Schutz dienen, so einen kleinen Teil der verloren gegangenen Lebensräume ersetzen können und damit einen sehr wichtigen Beitrag zur Natur leisten. Vor allem zum Überwintern eignen sie sich als perfekter Schutz gegen die Kälte. Der Unterschupf ermöglicht zudem einen guten Einblick in die Lebensweise und Artenvielfalt der verschiedenen Insekten.

Architektur und Hotelgäste

Das Hauptmaterial eines solchen Hauses ist Holz. Es enthält mehrere und verschieden große Fächer, die mit diversen Naturmaterialien gefüllt sind. Das Hotel ist meist mehrstöckig und in kleine Räume unterteilt. Es gibt die Nistkästen von klein bis groß und sie können unter anderem an der Hauswand oder an einem Baum angebracht werden. Wichtig dabei ist der Standort. Es sollte ein sonniges, wettergeschütztes Plätzchen und in der Nähe von Bäumen, Blumen oder Büschen sein. Zum einen finden sie so ihr neues Domizil auch gut und zum anderen haben sie genug Nahrung in unmittelbarer Nähe. Auch der Schutz vor möglichen Feinden, wie Vögel und Spechte ist wichtig und kann durch ein Schutzgitter erfolgen.

Hotelgäste sind beispielsweise:

Kleiner Tipp:

Eine flache Schale mit Wasser und ein paar Steinen dient als Flüssigkeitsquelle, somit ist für alles gesorgt und die Gäste können kommen.

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Nachhaltigkeit - Der Kreislauf des Lebens

„Nachhaltigkeit ist die Fähigkeit, zu existieren und sich zu entwickeln,
ohne die natürlichen Ressourcen für die Zukunft zu erschöpfen.“

Eins ist schon mal klar: Wir können die Ökosysteme unserer Erde nicht erhalten, wenn wir so weitermachen wie bisher…

Die Ziele der Nachhaltigkeit

Laut UNO (Organisation der Vereinten Nationen) gibt es über 10 Zielsetzungen, die bis 2030 erreicht werden sollen, um eine bessere und nachhaltigere Zukunft zu fokussieren.  Diese beinhalten keine Armut und keinen Hunger, sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, erschwingliche und saubere Energie sowie das Verantwortungsbewusstsein bei Produktion und Konsum. Der Punkt nachhaltige Entwicklung spielt hierbei eine große Rolle.

Der Blick in die Zukunft

Durch die Klimakrise wird die aktuelle Bewegung hin zu Nachhaltigkeit zu einer wichtigen Priorität, auch für Unternehmen, da bereits viele Menschen ein nachhaltigeres Leben vorziehen. Für Unternehmen heißt es nun, dass alle Umweltschäden oder schädlichen Emissionen begrenzt oder aus den Produktionsprozessen entfernt werden sollen. Auch die Wiederverwendung von Ressourcen wird erwartet.
Doch nicht nur Unternehmen müssen Verantwortung für unseren Planeten übernehmen, sondern auch wir als Einzelpersonen sind gefragter, denn je.
Jede/r von uns kann bereits durch kleine Handlungen Großes bewirken, dass sollte man sich auf jeden Fall ins Gedächtnis rufen.

Hier ein paar Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag, die ihr ganz einfach umsetzen könnt:

1. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder mit dem Fahrrad fahren
Wer viel mit dem Auto fährt, trägt erheblich zur Freisetzung von schädlichen Treibhausgasen bei. Öfter mal das Fahrrad in Anspruch nehmen, das hält nebenbei auch noch fit.

2. Weniger Lebensmittel wegwerfen
Nur das einkaufen, was man auch wirklich benötigt. Falls ein Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, ist es meistens trotzdem noch genießbar-macht einfach einen Geruchs- und Geschmackstest.

3. Reduziert euren Fleischkonsum
Für ein Kilogramm Rindfleisch werden insgesamt etwa 15.500 Liter Wasser verbraucht. Zudem werden Wälder für Ackerfläche für Tierfutter und Viehweiden abgeholzt. Also mal zwischendrin einen Veggie/Vegan-Day einlegen.

4. Werdet selbst zum Gärtner/zur Gärtnerin
Kräuter, Obst/Gemüse uvm. können auch super einfach zuhause angebaut werden! Nutzt eure Küche, Terrasse, Garten oder den Balkon.

5. Ausgedruckt vs. Digital
Zettelwirtschaft? Nein, danke! Öfter mal auf die Digitale Version zurückgreifen. Spart Papier, Platz und Energie.

6. Do it yourself
Viele Dinge lassen sich super einfach selbst herstellen, wie Spülmittel, Reinigungsmittel oder auch Naturkosmetik uä.

7. Plastik vermeiden
Weggeworfenes Plastik landet oftmals im Meer, ist schädlich für die Umwelt und hat tödliche Folgen für Meerestiere. Statt Einwegtüten könnt ihr euch Beutel/Taschen/Rucksäcke aus Naturmaterialien oder aus recycelten Materialien zulegen. Sie sind praktisch, umweltfreundlich und wiederverwendbar. Ebenso könnt ihr beim Einkauf darauf achten, dass Lebensmittel möglichst nicht in Plastik verpackt sind.
Anstatt von Plastikflaschen Flaschen aus Glas oder Stahl verwenden.

8. Strom und Wasser sparen
Wenn ihr keinen Strom benötigt, einfach ausschalten. Achtet dabei vor allem auf Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen. Überlegt, ob ihr vielleicht zu einem Ökostromanbieter (Strom aus erneuerbaren Energien) wechseln könnt. Wasser könnt ihr am besten sparen, indem ihr z.B. duscht statt badet oder beim Zähneputzen das Wasser ausmacht.

9. Bewusst einkaufen (Fairtrade, regional und saisonal)
Fairtrade Waren werden unter umweltschonenden und sozialverträglichen Umständen produziert.
Das Obst und Gemüse in den Supermärkten hat oft eine ganz schöne Strecke hinter sich, wobei beim Transport schädliche Treibhausgase freigesetzt werden.  Daher besser auf das regionale und saisonale Angebot zurückgreifen.

10. Re- und Upcycling, Tauschen, Leihen, Verschenken, Spenden
Nicht nur die Mülltrennung ist eine Form von Recycling. Die meisten Dinge können mehrmals verwendet, repariert oder auch neu geschaffen werden.
Vieles kann auch getauscht, verliehen, verschenkt oder gespendet werden. Um den Überblick über euer Hab und Gut zu behalten, kauft bewusst ein und fragt euch, ob ihr den Gegenstand oder das Kleidungsstück wirklich benötigt. Auch zwischendrin mal Aussortieren kann hilfreich sein und das nicht nur für euch selbst.

Rezept: Bio Dinkelflockenkekse ohne Zucker

Mit ein paar einfachen Tipps & Tricks kann auch die Fastenzeit genussvoll gestaltet werden! Falls ihr also wieder mal Lust auf Kekse habt, euren Fastenvorsätzen aber treu bleiben möchtet, probiert doch mal dieses Rezept aus.

Die Bio Dinkelflockenkekse kommen ganz ohne raffinierten Zucker aus und schmecken dennoch köstlich. Somit steht einer genussvollen Fastenzeit mit einer gesunden Nascherei nichts mehr im Wege.

Und noch dazu sind diese Kekse super schnell gezaubert: Zubereitung inkl. Backzeit ca. 30 Minuten. Also los geht’s!!!

Zutaten (für ca. 12 Kekse):

Zubereitung:

Dinkelflockenkekse-Biolifestyle-

Tipp: Falls euch bei den Keksen doch noch etwas Süße fehlt, könnt ihr noch Trockenfrüchte untermischen, z.B. eine Handvoll Bio Cranberries oder Bio Sultaninen eignen sich hier besonders gut. Einfach nach eurem Geschmack auswählen: BioLifestyle Bio Trockenfrüchte und eurer Kreativität freien Lauf lassen.

BioLifestyle wünscht euch gutes Gelingen und vor allem eine gesunde und genussvolle Fastenzeit 2021!

Bio-Müsli - der feine Unterschied

Bio-Müsli ist unsere Leidenschaft. Daher haben wir uns eigens auf den Vertrieb dieses Bio-Produkts spezialisiert. Das „Bio“ in unserem Müsli erschöpft sich jedoch nicht in den zahlreichen Fertigmischungen, die Sie bei uns erwerben können, sondern Sie profitieren auch von den vielen Früchten, Cerealien und Nüssen aus biologischem Anbau, um Ihr Müsli nach eigenen Vorlieben selbst zu mixen.

Aber wieso Zutaten aus biologischem Anbau?

Die entscheidende Frage ist doch: Lohnt es sich Bio-Müsli zu kaufen? Mit Blick auf diese Frage ist zu klären, was genau Bio-Müsli von einer gewöhnlichen Müsli-Mischung unterscheidet. Eines sei bereits verraten: Ja, es gibt Unterschiede und diese sind sogar nachweislich messbar.

Die Vorteile einer ökologischen Bewirtschaftung

Alle Zutaten, die für das Bio-Müsli verwendet werden, kommen aus einer ökologischen Produktion. Ein solches Herstellungsverfahren verzichtet auf chemisch-synthetische Zusätze und aggressive Pflanzenschutzmittel. Auch der Einsatz von Gentechnik wird bei diesem Konzept der Produktion unterlassen. Im Ergebnis weist Bio-Müsli messbar weniger belastende Schadstoffe auf als Müsli-Mischungen herkömmlicher Produktionen. Der Konsument ist dadurch einem deutlich geringeren Risiko ausgesetzt, bei der Einnahme von Bio-Produkten die zugelassenen Grenzwerte an Pestiziden zu übertreten. Ernährungswissenschaftler verweisen darauf, dass Produkte aus biologischem Anbau dem Verbraucher mehr wertvolle Nährstoffe zukommen lassen als konventionelle Produkte. Aber nicht nur dem Menschen wird Gutes zugetragen – auch die Natur profitiert von einer ökologischen Bewirtschaftung: Die Böden können sich schneller erholen, da sie keiner Belastung durch chemischen Dünger ausgesetzt werden.

Bio-Müsli – das Plus im Geschmack

Reich an Nährstoffen und gut für die Umwelt – neben diesen wichtigen Aspekten darf natürlich der Genuss nicht zu kurz kommen. Die Bio-Müsli-Mischungen überzeugen geschmacklich durch eine vollwertige Komposition. Der schonenden Produktionsweise ist es dabei zu verdanken, dass natürliche Aromen und Inhaltsstoffe erhalten bleiben, wodurch sich die verwendeten Zutaten gut herausschmecken lassen. Das Bio-Müsli wird damit zur idealen Mahlzeit für Ihr Frühstück oder für zwischendurch.

 

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Mit Müsli gesund in den Tag starten

Sie wollen sich gesund ernähren und Ihrem Körper die nötige Power für die Bewältigung des Alltags liefern? Dann ist ein Müsli als Frühstück die ideale Wahl für Sie!

Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung förderlich für die Gesundheit ist. Zur gesunden Ernährung gehören unter anderem Obst, Milch und Vollkornprodukte. Müsli enthält genau diese drei Komponenten.

Von Vorteil ist auch, dass Sie ein Müsli ganz nach Ihren Vorstellungen und ohne großen Aufwand zubereiten. Durch unterschiedliche Obst- und Nussorten oder Samen, die Sie als Topper hinzufügen, erzielen Sie dabei eine spannende Abwechslung in ihrer morgendlichen Mahlzeit. Auch können Sie statt mit Milch das Müsli auch einmal mit Orangensaft oder Joghurt anrühren, dann schmeckt es entweder besonders fruchtig oder angenehm cremig.

Frühstücksgewohnheiten in aller Herren Länder

Die Frühstücksgepflogenheiten sind von Land zu Land unterschiedlich. Während zum Beispiel die Engländer und Iren mit gebratenen Würstchen, Rühreiern und Backed Beans den Tag beginnen, nehmen die Italiener und Franzosen einen Kaffee zusammen mit Gebäckstücken zu sich. In Österreich sind, neben einem Haferl Kaffee, mit Schinken sowie Käse belegte Brötchen oder Marmeladenbrote üblich. Auch Müsli wird dort gerne gegessen. In Spanien liebt man Milchkaffee, der von geröstetem Weißbrot mit Öl und Tomate bestrichen begleitet wird. In der Türkei gibt es zum Frühstück schwarzen Tee, Obst, Gemüse und Yufkateig-Gebäck. Amerikaner lieben Speck mit gebratenen Spiegeleiern. Die Japaner bevorzugen Reis, Miso-Suppe, eingelegtes Gemüse und gegrillten Fisch.

Die Essensgewohnheiten sind also so vielfältig wie die Menschheit selbst. Als traditioneller Bestandteil der menschlichen Ernährung hinweg gilt seit über 7000 Jahren Getreide. Es bildet die Basis eines gesunden Frühstücks. Getreide ist deshalb so beliebt und konnte seinen Stellenwert über die Zeit hinweg beibehalten, weil es sich gut lagern lässt und eine Reihe von wichtigen Substanzen enthält. Gerste, Einkorn und Emmer waren die ersten Getreidearten. Heutzutage beliebt sind Weizen, Roggen und Gerste. Als eine der gesündesten Getreidesorten gilt der Hafer. Ein Grund mehr für Sie, Hafer mit Ihrem täglichen Müsli zu sich zu nehmen!

Tanken Sie morgens Energie für den ganzen Tag!

Um mit Elan und Energie in den neuen Tag zu starten, benötigt Ihr Körper Nährstoffe und Mineralien. Schließlich haben Sie wahrscheinlich rund 10 Stunden keine Nahrung mehr zu sich genommen.

Damit ihr Körper leistungsstark wird, empfiehlt sich ein gesundes Müsli mit Vollkorngetreideprodukten. So werden Sie mit Energie, Vitaminen sowie Vitalstoffen versorgt und können Ihren Alltag hervorragend bewältigen.

Müsli enthält wichtige Kohlenhydrate, die schnell verwertbar sind und die der Körper als Energielieferant für seine Funktionen benötigt. Vor allem Ihr Gehirn und Ihr Bewegungsapparat brauchen Kohlenhydrate, um voll leistungsfähig zu sein.

Ein weiterer Bestandteil, den das Müsli für Ihre Körperfunktionen liefert, sind die Ballaststoffe. Ballaststoffe sind weitestgehend unverdaulich und werden wieder ausgeschieden. Sie regen Ihre Darmfunktion an und fungieren zudem als Sättigungsstoffe. Man unterscheidet zwischen löslichen Ballaststoffen wie Pektin, Inulin und Oligofruktose, die in Obst und Gemüse enthalten sind, und unlöslichen Ballaststoffen. Zu den unlöslichen Ballaststoffen gehören Zellulose, unlösliche Hemizellulose und Lignin, die vornehmlich in Getreiden und Hülsenfrüchten vorkommen.

Je nach der Zubereitung sind in Ihrem Müsli die für die Nerven und den Stoffwechsel wichtigen Vitamine B1 und B2 sowie Kalzium für Ihre Knochen enthalten. Auch das wichtige Eisen, das für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist, kann in Ihrem Müsli vorkommen.

Gestalten Sie Ihr morgendliches Müsli abwechslungsreich – ganz nach Lust und Laune!

Der Genuss von Müsli zum Frühstück hat sich in den letzten Jahren etabliert. Für ein typisches Müsli benötigen Sie Milch, Getreideflocken und Nüsse. Mandeln, Walnüsse und andere Nusssorten können sich positiv auf Ihr Herz-Kreislauf-System auswirken und Ihren Cholesterinspiegel senken.

Außerdem wird durch den Verzehr von Milch und Nüssen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine in Ihrem Körper begünstigt.

Mit frischem Obst, Joghurt oder Fruchtsäften verfeinern Sie Ihr Müsli ganz nach Ihrem Gusto.

Gehören Sie zu den Schleckermäulern? Dann bietet sich für Sie die Verwendung eines Teelöffels Honig oder von Schokoladenstückchen als Leckerbissen an. Probieren Sie aus, was Ihnen am besten schmeckt!

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Rezept: Fasten-Vitaldrink

Heute, am Aschermittwoch, haben wir passend zum Start der Fastenzeit ein Rezept für einen Vitaldrink für euch. Der Vitaldrink besteht aus reinen Bio-Zutaten und versorgt euch mit vielen gesunden Nährstoffen, damit einer energiegeladenen Fastenzeit nichts im Wege steht!

Zutaten (für 2 Portionen):

Zubereitung:

  1. Karotte, Apfel und Selleriestange in Stücke schneiden.
  2. Obst und Gemüse gemeinsam mit dem Ingwerstück in einen Hochleistungsmixer geben und zerkleinern.
  3. Haferflocken, Naturjoghurt und Wasser hinzugeben und pürieren.
  4. Vitaldrink sofort genießen!

Tipp:

Je nachdem wie viel Wasser du hinzugibst, wird der Drink flüssiger oder fester. Der Vitaldrink kann mit den unterschiedlichsten Obst- und Gemüsesorten zubereitet werden. Lass deiner Kreativität freien Lauf und wähle die Sorten, die dir schmecken und gut tun. Das Rezept eignet sich auch ideal als Frühstück To-Go!

BioLifestyle wünscht Dir viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten, gesunden Start in die Fastenzeit 2021!

Bildquelle: pixabay.com

Früher als geplant...

... dürfen wir euch unseren Online-Shop im neuen Design vorstellen.

Er richtet sich an alle gesundheitsbewussten Genussmenschen da draußen und bietet Biolebensmittel in höchster Qualität, die in unserer Tiroler Biomanufaktur hergestellt und veredelt werden.

Unser Sortiment reicht von handgemischten Porridges und Müslis, über traditionell hergestellte Crunchies und Granolas bis hin zu Trockenfrüchte, Nüsse, Getreideprodukte und Cerealien für kleine und große Feinschmecker.

Wir verzichten auf Konservierungsmittel, E-Stoffe und Gentechnik. Auch künstliche Aromen, Farbstoffe uä. sind bei uns fehl am Platz - Handschlag drauf!

Neben unserem vielseitig aufgestellten Online-Shop kann man auch unserem hauseigenen Shop "Genüs(s)li" in Hochfilzen einen Besuch abstatten -(Öffnungzeiten: Montag - Freitag 08:30 - 16:00 Uhr).

Dort dreht sich alles rund um das Thema Bio-Frühstück. Von Frühstückszutaten und -Leckereien bis hin zu diversen Accessoires, die den Frühstückstisch noch perfekter aussehen lassen.

Ob online oder persönlich, schaut doch mal vorbei, wir freuen uns!